Wofür Kondensator Mikrofon?

Das Kondensator Mikrofon – die beste Wahl für ein Studio

Mikrofone jeglicher Bauart, stehen im Normalfall ganz am Anfang in einer Kette, zur Übertragung von Schallwellen. Die im Mikrofon eingebaute Membran, nimmt von einer Schallquelle erzeugte Luftdruckschwankungen auf, wodurch mechanische Schwingungen entstehen. Diese werden dann in eine zur Schwingung analoge elektrische Spannung umgewandelt. Die aufgenommenen Signale, lassen sich dann in originalgetreuen Tönen wiedergeben. Wie nah die Aufzeichnung an den Originalton herankommt, hängt überwiegend von der Qualität des Mikrofones und dessen Eigenschaften ab.

Da das Mikrofon, das erste Glied in der Kette einer Vielzahl von Geräten ist, sollte die Qualität des Schallwandlers, nicht geringer sein, als die der restlichen Ausrüstung. Denn eine Minderwertige Aufnahme, kann auch mit guter Technik nur geringfügig aufgewertet werden.

Die Eigenschaften des Kondensatormikrofones

Im Gegensatz zu einem dynamischen Mikrofon, bei dem die Geschwindigkeit der schwingenden Membran zum Signal führt, ist hier die Membran Auslenkung ausschlaggebend. Technisch betrachtet ist das Kondensatormikrofon, also ein Elongationsempfänger, der durch die geringe Masse der Membran, den Schall besonders präzise abbilden kann. Daraus resultiert ein sehr gutes Impulsverhalten und brilliante Höhen.

Wofür Kondensator Mikrofone bestens geeignet sind ist also eindeutig. Sie werden immer dann eingesetzt, wenn eine besonders hohe Klangqualität gefordert ist, in denen die einzelnen Details gut abgebildet werden müssen. Hauptsächlich finden sie Verwendung zur Gesangsaufnahme. Die Stimme wird sehr originalgetreu aufgezeichnet und es kann die komplette Klangvielfalt aufgenommen werden. Durch die hohe Sensibilität des Mikrofones kann der Interpret sich frei vor ihm bewegen, ohne dass es auf der Aufnahme hörbar ist. Durch diese Eigenschaft können auch mehrere Stimmen gleichzeitig in einem Chor aufgenommen werden. Bestens eignen sie sich auch um Instrumente in ihrer vollen Klangcharakteristik aufzunehmen. Auch hier können mehrere Instrumente gleichzeitig eingespielt werden.

Wofür Kondensator Mikrofone nicht gut geeignet sind, ist eine Anwendung in einer Umgebung mit starkem Lärm. Für den Einsatz im Freien eignet es dadurch nicht, da Umgebungsgeräusche mit aufgenommen werden. Dementsprechend ist die Eignung für Live Auftritte auch unzureichend. Die unterschiedlichen Instrumente und eventulle Sänger/innen, würden sich gegenseitig akustisch stören. Darüber hinaus wäre der hohe Lärmpegel des Publikums und die Rückkopplungs-Empfindlichkeit zum Nachteil. Auch für die Abnahme von Drums, besonders der Snare und Percussion’s verwendet man dynamische Mikrofone, da diese wesentlich unsensibler sind.

Großmembran- oder Kleinmembran-Kondensatormikrofon

Großmembran-Kondensatormikrofone haben in der Regel einen geringen Eigenklang und lassen die Aufnahme groß und breit klingen. Dies eignet sich gut für den Sologesang und auch für Akustische Instrumente, die im Vordergrund spielen sollen. Hier empfiehlt sich die Großmembran ausdrücklich, nur sollte beachtet werden, dass jede Stimme andere Klang-Merkmale besitzt. Mann muss das passende Mikrofon für seine Stimme, oder sein Instrument wählen.

Für die Aufnahme von einzelnen Instrumenten, die hinterher zusammen klingen sollen, eigenen sich Kleinmembran-Mikrofone besser. Das gleiche gilt für Stimmen, die in einem Chor klingen sollen. Die kleine Membran stellt den Ton linear und unverfälscht dar.

Fazit

Ein Kondensatormikrofon wird hauptsächlich in Studios verwendet und erzeugt eine besonders hohe Klangqualität. Sie müssen über die sogenannte 48V Phantomspeisung mit Strom versorgt werden, was bedeutet, dass man einen Mikrofon-Vorverstärker, oder ein Mischpult, mit Phantomspeisung benötigt. Man unterscheidet zwischen Großmembran- und Kleinmembran-Kondensatormikrofonen, die je nach Einsatzzweck unterschiedliche Klangeigenschaften besitzen. Jedes Kondensatormilrofon sollte den Klang der Stimme unterstützen.